DA

Dagmar H.

Bienen verdienen Respekt und Demut - vor allem angesichts dessen, was sie seit Jahrmillionen für die Erde leisten. Sie zeigen dir klar deine Grenzen, die du auch respektieren solltest. Geschäftemacherei mit Bienen ist sehr fragwürdig. Das Ignorieren der ökologischen Zusammenhänge gefährlich. Wir haben in der Pandemie erlebt, wie kleinste Veränderungen große Wirkungen bedeuten. Was uns im Zusammenhang mit der Veränderung der Erde (Stichwort Klimawandel) bevorsteht, ist die noch größere Herausforderung - die Biene ist ein Symbol dafür. Das versteht grundsätzlich jede*r, wenn sie*er es verstehen will. Dieses Verstehen möchte ich gemeinsam mit meinen Imkerei-Kolleg*innen vergrößern.

1020 wien, WienImker seit 2019Aktualisiert vor 5 Tagen
1-5 VölkerZander

Was mich am Imkern begeistert

Die größte Herausforderung ist es, den Bienen die Unterstützung zu geben, die sie brauchen - ohne ihnen etwas vorzuschreiben. Glücklicherweise sind sie zwar anpassungsfähig, aber nicht um jeden Preis. Es sollte ein "gemeinsames" Geben und Nehmen sein. Ich versuche, die Bienen ernst zu nehmen und zu verstehen, was sie mir mitteilen wollen. Manchmal müssen sie sehr deutlich sein. Manchmal muss ich mich bei ihnen entschuldigen. Die größte Herausforderung ist es, den Wert der Biene in der Landwirtschaft österreich- / europa- / weltweit zu erkennen und ANZUERKENNEN - mit der Konsequenz, demnach ökologisch nachhaltig und vorausschauend zu agieren. Dazu braucht es gegenseitiges Verständnis und Empathie sowie ehrliche Gespräche, dazu braucht es auch ein Bewusstsein um die Möglichkeiten, unseren Planeten schonend zu behandeln. Es wäre mir auch ein großes Anliegen, die Honigbienen NICHT in Konkurrenz zu den Wildbienen / Hummeln zu sehen. Jahrmillionen haben diese Insekten nebeneinander leben können. Der Druck wird von den Menschen aufgebaut - Flächenversiegelung, Einsatz von Düngemitteln, Pestiziden und von anderen chemischen Produkten, Verhinderung von Diversität (und mehr). Das ist ein schwieriges Thema, das intensive Diskussionen und viel Verständnis erfordert - das geht nur gemeinsam.

Mein Weg zur Imkerei

Ich hatte immer Interesse an der Biologie und den ökologischen Zusammenhängen. Die Insektenwelt spiegelt die Eingriffe der Menschen erschreckend deutlich wider. Unsere Kinder wissen kaum mehr um die Artenvielfalt vor noch einigen Jahrzehnten. Ich versuche, mit meinen Bienen auch klare Botschaften zu senden - zum Beispiel an junge Menschen, Schüler*innen, Kinder, Studierende. Das Verschwinden vieler Insektenarten geht zu geräuschlos vor sich! Ein Grundkurs an der Imkerschule Wien hat mich zum Imkern gebracht. Man ist regelmäßig unter Fachleuten, die ihr Fachgebiet so begeisternd weitergeben, dass man sofort anfangen will. Das war 2019 - pandemiebedingt war es sehr schwierig, vor allem den ersten Standplatz zu finden.

Betriebsweise

Rähmchenmaß:Zander

Bienenvölker

1-5 Völker

Rähmchenmaß

Zander

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Aktualisiert vor 5 Tagen

Imker seit

2019

(7 Jahre Erfahrung)