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Stefan Zabel

Bereits als Kind hat mich der Schaukasten im Botanischen Garten fasziniert. Diese perfekte Zusammenarbeit, Präzision und kollektive unermüdliche Arbeit ist einfach unglaublich und ich kann auch heute noch ewig mir das "Gewusel" ansehen. Leider sind die kleinen Überlebenskünstler (immerhin gibt es sie seit 110 Millionen Jahren) in der letzten Zeit weniger geworden und daher möchte ich dem Bienensterben entgegenwirken.

21502 Geesthacht, HamburgImker seit 2019Aktualisiert vor 5 Tagen
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Was mich am Imkern begeistert

Bienen haben mich ja bereits seit meiner Kindheit interessiert, aber den Entschluss selber zu Imkern ist 2017/18 gefallen. Wir(mein Partner, die Katzen und ich) sind in ein kleines Häuschen mit Garten gezogen. Überraschenderweise mussten wir festestellen, dass keinerlei Bienen uns besucht haben, obwohl wir extra den Garten und die Dachterasse mit bienenfreundlichen Blumen/Sträuchern bepflanzt hatten. Klar, das Thema Bienensterben, Glyphosat, Artenrückgang wurde immer mal wieder im Fernsehen erwähnt, die Varroa/AFB-Problematik sowie die daraus resultierende "Ausrottung" wilder Honigbienen war mir durch meinen Beruf bereits bewusst, aber ich muss gestehen, dass auch unsere Gegend so stark betroffen ist, war mir persönlich nicht klar gewesen. Knapp 80% unserer heimischen Wild und Nutzpflanzen sind auf eine Bestäubung durch Bienen angewiesen, welche dadurch auch die Artenvielfalt aufrecht erhalten.... Also habe ich mich entschieden etwas zu unternehmen! Nach allgemeiner Recherche über Bienenhaltung, Pflichten, gesetzliche Bestimmungen, Möglichkeiten der "Stadtbienenhaltung", und auch Rücksprache mit den Nachbarn, habe ich mich entschieden das Projekt zu starten. Meine Nachbarin zum Beispiel, die auch die NABU unterstützt, war direkt Feuer und Flamme und hat ihre Unterstützung zugesichert:) Aktuell ist es in Deutschland übrigens so, das wir nur knapp 30% des verkauften Honigs selber produzieren, der Rest wird unter zum Teil sehr fragwürdigen Bedingungen im Ausland(Argentienien, China etc.) hergestellt und importiert.

Mein Weg zur Imkerei

Nachdem der Endschluss gefasst wurde selber zu imkern habe ich damals die Winterzeit genutzt gehabt und mich im Selbststudium mit der gesamten Theorie beschäftigt und inzwischen auch verschiedene MOOC'S(Massive Open Online Course) belegt, inkl. naturnaher Bienenhaltung (Verschiedene Zertifikate liegen vor, das DIB-Honigzertifikat folgt im Sommer). Anschließend habe ich mich dem örtlichen Imkerverein angeschlossen und dort auch meinen Imkerpaten kennengelernt der neben einem guten Theorieteil mit uns auch die Praxis durchgenommen hat und auch weiter für die Betreuung und für alle dummen Fragen zur Verfügung steht. Hallo, mein Name ist Stefan und ich bin Jungimker:) Neben meiner Arbeit im Labor (Hämatologie und Mikrobiologie) bin ich nicht nur leidenschaftlicher Bogenschütze sondern auch Trainer(Jugend und Erwachsene) und im Vorstand unseres Schützenvereines. Weiterhin bin ich aktiv in der LGBTIQ-Community.

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(7 Jahre Erfahrung)