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Marian Aschenbrenner

Mit der ersten Wabe, die ich in der Hand gehabt habe, war ich Feuer und Flamme. Ab da war klar, dass ich imkern will.

1030 Wien, WienImker seit 2011Aktualisiert vor 5 Tagen
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Was mich am Imkern begeistert

Am Anfang war es diese Faszination, dass da so viele Individuen auf einer Wabe sitzen und alles funktioniert. Ich hatte zu dem Zeitpunkt keine Ahnung, was die da überhaupt machen. Ich hatte noch nichts über Bienen gehört. Außer, dass ich gewusst habe, dass sie Blumen bestäuben. Diese ganze politische Thematik war mir vollkommen fremd. Ich bin da ziemlich naiv eingestiegen. Ich war einfach fasziniert von diesem Gewusel. Und dass dann Honig am Schluss da ist. Das waren so zwei Sachen, die mich einfach total fasziniert haben.

Mein Weg zur Imkerei

Ich habe mir sofort Bücher besorgt. Ich bin in die Hauptbücherei und habe alles ausgeliehen, was ich bekommen habe. Als ich gemerkt habe, dass mir das viel zu wenig ist, habe ich mich in Warth für einen Kurs angemeldet. Ich habe mich für den Facharbeiter angemeldet, weil ich ein bisschen Zeit im Winter hatte. Ich habe gewusst, dass das funktioniert, da kann ich mir eine Woche mal freinehmen. Also habe ich den Grundkurs gebucht. Der Facharbeiter nimmt eine Woche in Anspruch. Dort habe ich auch gemerkt, dass mir die Theorie ein bisschen zu wenig ist. Also bin zu einem größeren Imker gegangen, der gerade frisch eine große Imkerei übernommen hat. Er heißt Hans Fuchs, Mr. Bien nennt er sich selbst. Zu ihm habe ich gesagt: „Hans, ich bin kräftig, ich kann arbeiten, ich bin lernwillig. Nimm mich mit.“ Und so bin ich zwei, drei Jahre immer wieder mitgegangen und habe dann bei ihm und bei Toni Schleining in Mistelbach gelernt. Mit dem Know-how, dass ich da von den Zweien gelernt habe, habe ich meine Imkerei von drei ersten Völkern jetzt auf rund 220 erweitert und immer auch welche verkauft. Ich habe das Gefühl, Imkern ist wie Germteig. Wenn man es im Griff hat und die Bedingungen passen, dann werden das immer mehr. Ich bin Marian Aschenbrenner, Imker seit Februar 2011. Ich habe als Hobbyimker begonnen und seit Februar 2015 bin ich hauptberuflich Imker. Ich betreibe zudem eine Imkerschule. Das war aber reiner Zufall. Meine Mutter hat hobbymäßig begonnen. Als ich zu Besuch war, war gerade Honigernte und ich habe meiner Mutter geholfen. Ich war nur so semi-interessiert und habe mir gedacht: „Naja, im Stich lassen kann ich sie nicht. Schau ich mir das Ganze mal an.“

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