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Petra & Theresa Dirtl

Die Wabe in der Hand zu halten und die Komplexität des Themas hat uns fasziniert. Je mehr man liest darüber, desto komplexer wird alles. Und jetzt sind es schon einige Jahre und wir haben noch immer das Gefühl, dass wir so viel noch nicht wissen. Wir wissen natürlich schon viel mehr, aber es ist immer noch unglaublich spannend – und so schön.

1020 Wien, WienImker seit 2015Aktualisiert vor 5 Tagen
6-15 Völker

Was mich am Imkern begeistert

Theresa Dirtl: Ihm über die Schulter zu schauen, hat mich schon neugierig gemacht. Ich hatte schon Bücher gelesen, bevor ich den ersten Bienenstock hatte und mir von ihm Tipps geholt. Die Wabe in der Hand zu halten und die Komplexität des Themas hat mich fasziniert. Je mehr man liest darüber, desto komplexer wird alles. Und jetzt sind es gute drei Jahre und ich habe noch immer das Gefühl, dass ich so viel noch nicht weiß. Ich weiß schon viel mehr, aber es ist immer noch unglaublich spannend und auch schön. Gleichzeitig kommt die Erfahrung dazu, die einem sagt, was man sieht, wenn man sich allein ein, zwei Waben anschaut. Das war in der ersten Saison nicht so – da habe ich den Bienenstock immer ganz auseinandergenommen. Die armen Bienen.

Mein Weg zur Imkerei

Im Sommer 2015 habe ich Kurse in Wien gemacht und auch endlich Bienen aufgestellt. Albert Schittenhelm, bei dem ich die Kurse in Wien gemacht habe, auch ganz ein toller Imker, der hat immer gemeint: „Sucht's euch ein Volk aus, das ihr zu Tode schaut’s.“ Man lernt einfach auch wahnsinnig viel dabei. Das ist jetzt aber nicht mehr notwendig und das ist irgendwie schön, wenn man die Erfahrung dann schon hat und mehr weiß, was man tut, wie sie ticken. Auf der anderen Seite ist aber immer noch so viel, was man nicht weiß. Theresa Dirtl: Ich war zuerst dabei. Stefan ist ein Freund von mir, der mittlerweile seit acht Jahren imkert. Er steht mit seinen Bienen in einer Kleingartensiedlung beim Gänsehäufel. Ich habe ihm immer über die Schultern geschaut – da hatte ich das Feld noch nicht für mich entdeckt. Von Stefan habe die ersten zwei Bienenvölker bekommen. Heute haben wir 15. Petra Dirtl: Im Februar 2016 habe ich hier angefangen und das Feld umgegraben. Ich hatte bis dahin eigentlich immer Angst vor Bienen und Hummeln und Wespen und allem, was brummt. Also im Frühling oder im Sommer habe ich gemerkt, dass ich mich nicht entspannen kann, weil ich einfach permanent diese Phobie habe. Dann haben Theresa und ich uns kennengelernt. In dem Jahr war die Fußball-WM und wir haben viele Matches zusammen am Feld angeschaut. Da bin ich immer ein bisschen näher zu den Bienen gerückt, bis ich irgendwann auch einmal eine Wabe anfassen wollte. Einerseits hatte ich immer noch Angst, andererseits war da die Faszination. Irgendwann war dann die Faszination größer als die Angst.

Bienenvölker

6-15 Völker

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Aktualisiert vor 5 Tagen

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(11 Jahre Erfahrung)